Wurzelbrot mit langer Teigführung

Wurzelbrot sieht nicht nur urig aus, sondern schmeckt auch so!

Ein herzhaftes, sehr luftiges, gut bekömmliches Brot mit deftiger Kruste und weicher aromatischer Krume

Der Teig wird vor dem Backen zweimal um die Längsachse gedreht, so dass das Brot einer knorrigen Baumwurzel ähnelt. Daher der Name. Im Geschmack ist das Brot mild-säuerlich mit einer dezenten Herbe.

Die Herstellung ist trotz langer Teigführung sehr einfach. Die kalte Teigführung (das heisst, dass der Reifeprozess im Kühlschrank stattfindet) ermöglicht eine sehr stabile Luftbildung im Brot. Die Hefemenge kann durch die Länge der Reifezeit erheblich reduziert werden und das Wurzelbrot entwickelt ein intensives Aroma.

Die ohnehin geringe Menge an Backtriebmittel (Hefe) wird durch die lange Teigführung abgebaut und das Brot ist sehr gut verdaulich. Gesunder Genuss pur!

Wurzelbrot mit langer Teigführung

Sieht nicht nur urig aus, sondern schmeckt auch so!
Vorbereitungszeit4 d
Zubereitungszeit25 Min.
Backzeit35 Min.
Arbeitszeit4 d 1 Std.
Kategorie: Brot, Partybrot
Land & Region: Schweiz
Portionen: 2
Kalorien: 1kcal
Autor: Quicklebendig - Felix Lösch

Zutaten

  • 500 g Dinkelvollkornmehl aus keimfähigem Dinkel frisch gemahlen
  • 300 - 350 ml kaltes Wasser
  • 10 g frische Hefe
  • 10 g Steinsalz

Zubereitung

  • Alle Zutaten ca. 10 Minuten kneten. Teig in eine gut geölte Auflaufform geben und mit geölter Folie oder Deckel abdecken.
  • Für 3 – max. 5 Tage im Kühlschrank bei ca. 6 °C ruhen lassen.
  • Nach Ruhezeit Teig aus dem Kühlschrank nehmen (er sollte gut aufgegangen sein) und auf eine bemehlte Fläche stürzen. Nicht mehr kneten!
  • Den Teig in zwei Hälften teilen und jedes Stück mit beiden Händen zweimal um die Längsachse drehen.
  • Anschliessend auf ein bemehltes Backblech legen.
  • In einem auf 230 °C vorgeheizten Backofen 10 -15 Minuten, dann 20 -25 Minuten bei 200 °C backen (insgesamt ca. 35 Minuten). Eine kräftige Krustenbildung ist erwünscht.
  • Das Brot auf einem Gitter auskühlen lassen.

Anmerkung

Die Kalorienangabe in diesem Rezept ist nicht real, da im Rahmen einer vitalstoffreichen Vollwerternährung keine Kalorien gezählt werden. Die Nahrung wird nicht nach ihrer Quantität (Kalorien) sondern nach ihrer Qualität (Vorhandensein biologischer Wirkstoffe, also Vitalstoffe) bewertet. Der Leitsatz von Prof. Kollath dazu lautet: "Lasst die Nahrung so natürlich wie möglich."