ÜBER UNS

Quicklebendig – wer steckt da eigentlich dahinter?

Quicklebendig, das ist die Familie Lösch: Felix & Kathrin mit Hanna & Tara

Im Jahr 2015 schloss Felix die Ausbildung zum ärztlich geprüften Gesundheitsberater GGB ab. Kurz darauf begann er hier in Winterthur in der Schweiz, Menschen die vitalstoffreiche Vollwerternährung mit grosser Begeisterung näher zu bringen. Das war die Geburtsstunde von Quicklebendig. 

Neben den ganzheitlichen Beratungen kamen nach und nach Praxiskurse und die verschiedensten Projekte dazu. Während mehrerer Jahre tat Felix dies neben seiner beruflichen Tätigkeit. In so einigen Nachtschichten beantwortete er zahlreiche E-Mails, konzipierte die Website, die Praxiskurse und und und. Seine Frau Kathrin unterstützte ihn dabei im Hintergrund. Sie kümmerte sich um die Administration und Finanzen. Gemeinsam tüftelten wir an den Kursen und Projekten. Seither ist nicht nur Quicklebendig und die Zahl überzeugter Vollwertkosteinsteiger*innen stetig gewachsen, sondern auch die Familie Lösch. Zu uns gekommen sind unsere Töchter Hanna und Tara :-).

Wenn alles gut geht, wird Kathrin im Sommer 2022 ebenfalls die Ausbildung zur ärztlich geprüften Gesundheitsberaterin GGB abschliessen.

Die Nachfrage nach dem Angebot von Quicklebendig – nach unabhängiger Beratung im Gesundheits- und Ernährungsbereich und vor allem nach Unterstützung in der Umsetzung der vitalstoffreichen Vollwerternährung im Alltag – stieg und stieg. Felix hatte schlichtweg die Zeit nicht mehr, um alle Projekte umzusetzen, die an ihn herangetragen wurden. So beschlossen wir Anfang 2022, uns gemeinsam voll und ganz auf die Anliegen von Quicklebendig zu konzentrieren und uns damit selbstständig zu machen. Felix hängte seinen Angestelltenjob an den Nagel – wow, das fühlte sich richtig an.

Wir alle geniessen nun die gewonnene Freiheit und vor allem das grosse Glück, uns mit den Dingen beschäftigen zu können, die uns zutiefst am Herzen liegen – und dies gemeinsam als Familie.

Um Euch mehr über die Herzens-Themen von Quicklebendig zu erzählen, möchten wir ein kleines bisschen ausholen.

Wir lernten uns in Thailand kennen

In einem buddhistischen Kloster

Wir haben uns in Thailand, in einem buddhistischen Kloster und Meditationszentrum, getroffen. Kathrin liess mit 32 Jahren alles hinter sich und ging für unbestimmte Zeit auf Reisen. Auf dem Weg sich selbst zu finden, „landete“ sie in diesem Meditationszentrum. Felix hatte zu dem Zeitpunkt schon sechs Jahre dort gelebt. Wir verliebten uns. Gemeinsam blieben wir für weitere vier Jahre dort. Wir nahmen selbst an zahlreichen Meditations-Kursen teil und begleiteten die Teilnehmenden in ihren Meditations-Prozessen. Seither haben wir einige Meditations-Kurse in der Schweiz organisiert.

Die buddhistische Lehre ist für uns bis heute eine grosse Inspiration, ein Herzens-Thema. Sie lehrt uns zum Beispiel Verantwortung für unser Wohlergehen zu übernehmen, statt das Aussen dafür verantwortlich zu machen. Das bringt auch mit sich, genau zu prüfen und kritisch zu hinterfragen, was tut uns Menschen tatsächlich gut und was wird uns vielleicht nur von aussen eingeredet, es sei gut für uns.

Wir lernten viele hilfreiche Methoden, wie wir mittels Achtsamkeit wertvolle Qualitäten wie Mitgefühl (mit uns selbst und mit anderen), Grosszügigkeit, Geduld, Entschlossenheit und Gleichmut entwickeln und diese in unserem Alltag mit unseren Mitmenschen leben und teilen können. Bei allem, was wir tun, so auch in der Ernährungsberatung oder in den Kursen, versuchen wir diese Qualitäten einzubringen.

Es ist jetzt keinesfalls so, dass wir am Ende dieses Weges angekommen sind, dann wären wir ja erleuchtet ;-). Davon sind wir noch weit entfernt. Aber das ist auch okay. Es ist ein lebenslanger Lernprozess, der Weg ist das Ziel.

Vor 10 Jahren verliessen wir Thailand und beschlossen, in der Schweiz zu leben. Als gebürtiger Berliner musste sich Felix erst mal an die höflichen und netten Schweizer gewöhnen, das ist ihm mittlerweile aber ganz gut gelungen ;-).

Und nun stiessen wir auf die vitalstoffreiche Vollwerternährung.

Wie kam das?

Die vitalstoffreiche Vollwerternährung

Ein Weg aus dem Leid

Kathrin hat einen jahrzehntelangen Leidensweg mit Essstörungen (Magersucht, Bulimie) hinter sich. Die Zeit in Thailand hat ihr zwar geholfen, diese Essstörungen einigermassen in den Griff zu bekommen. Aber immer wieder hatte sie das Gefühl, die Nahrung, die sie zu sich nahm, tat ihr nicht gut. Obwohl sie dachte, sie ernähre sich doch wirklich sehr gesund. 

Sie fühlte sich oft sehr müde und energielos, hatte Blähungen, Verdauungsschwierigkeiten und fühlte sich einfach nicht wohl in ihrem Körper. Das wiederum erschwerte es sehr, aus dem Teufelskreis der Essstörungen ganz auszusteigen. Bei Essstörungen kann man, im Unterschied zu anderen Süchten, die Droge nicht einfach weglassen. Sie musste ja essen. Sie fragte sich, was genau in ihrem Körper geschieht, wenn er welche Nahrung aufnimmt.

Felix erinnerte sich an ein Buch, von dem ein Freund einmal geredet hatte, in dem dies wohl sehr gut erklärt sei. Das war das Buch „Unsere Nahrung unser Schicksal“ von Dr. Max Otto Bruker.

Kathrin verschlang das Buch regelrecht und gleich darauf viele weitere Bücher von Dr. Bruker. Sie beantworteten ihr so viele Fragen bezüglich der Ursachen ihrer körperlichen Beschwerden. Sie war sehr dankbar und glücklich, endlich dieses Wissen zu haben.

Sie begann sofort mit der Ernährungsumstellung. Zu Felix sagte sie, als er gerade eine Crèmeschnitte ass (die besteht aus Industriezucker, Auszugsmehl, Konservierungsstoffen, etc.), „wenn Du das Buch gelesen hast, dann wirst Du so was nie wieder essen.“ Genau so war es auch.

Wir stellten unsere Ernährung gemeinsam Schritt für Schritt um und Felix begann mit der Ausbildung zum ärztlich geprüften Gesundheitsberater GGB.

Sehr schnell merkte Kathrin, wie es ihr besser ging. Sie hatte mehr Energie und die Verdauung funktionierte so gut wie noch nie. Vor allem konnte sie sich mit der vitalstoffreichen Vollwerternährung einfach satt essen und fühlte sich dabei so richtig wohl in ihrem Körper.

An dieser Stelle möchten wir betonen, dass Essstörungen ihre Ursache natürlich nicht in der Ernährung haben, sondern im lebensbedingten Bereich. Eine Ernährungsumstellung allein kann also nicht Essstörungen heilen. Dazu empfiehlt sich eine aufdeckende Lebensberatung (Psychotherapie), die Kathrin auch in Anspruch nahm und immer wieder nimmt. Kathrin hat die Ernährungsumstellung auf vitalstoffreiche Vollwertkost aber enorm unterstützt im Prozess der Bearbeitung ihrer lebensbedingten Themen.

Für uns ist klar: Ernährung ist nicht alles.

Wir wollen auch nicht, dass sich in unserem Leben alles um die Ernährung dreht. Aber gleichzeitig ist es von grosser Bedeutung, was wir unserem Körper zu essen geben. Ob wir Nahrung zu uns nehmen, die uns müde, energielos und (langfristig) krank macht oder die uns ermöglicht, voller Lebensenergie unsere Potentiale im Leben zu entfalten und gesund zu bleiben.

Ein Zitat von Dr. Maximilian Oskar Bircher-Benner, dem „Erfinder“ des Birchermüeslis, bringt dies wunderbar auf den Punkt: „Die Ernährung ist nicht das Höchste, aber sie ist der Boden, auf dem das Höchste gedeihen oder verderben kann.“ Es geht also um so viel mehr als „nur“ um Ernährung!

Und das ist ein Herzens-Thema von Quicklebendig:

Wir möchten diesen Boden oder diese Basis – die vitalstoffreiche Vollwerternährung – möglichst vielen interessierten Menschen zugänglich machen, unser Wissen und unsere Erfahrungen mit ihnen teilen. Vielen Menschen fällt die Umsetzung im Alltag schwer. Unser Anliegen ist es, diese Menschen aufmerksam und verständnisvoll zu begleiten auf ihrem individuellen Weg zu ihrer Lebenskraft.

Momentan tun wir dies in ganzheitlichen Ernährungsberatungen (vor Ort oder online möglich) und mit den Praxiskursen.

Und nun noch ein paar Worte zu einem weiteren grossen Herzens-Thema von uns.

Die haptonomischen Eltern-Kind Begleitung nach Dr. Djalali

Wie das Buch „Glückskinder“ entstand

An einer Tagung im Jahr 2014 hörten wir einen Vortrag des Gynäkologen und Geburtshelfers Dr. med. Mehdi Djalali, der uns zutiefst berührte. Dr. Djalali zeigte damals einen Film einer haptonomischen Geburt, der unsere bisherigen Vorstellungen von Schwangerschaft und Geburt total auf den Kopf stellte.

Nun muss gesagt werden, dass wir bis kurz vor diesem Vortrag überzeugt waren, dass wir gar keine Kinder wollten. Na ja, es kam alles anders. Genau 9 Monate nach diesem Vortrag erblickte unsere Tochter Hanna das Licht der Welt :-). Während der Schwangerschaft unserer beiden Töchter wurden wir von Dr. Djalali haptonomisch begleitet.

Kurz zusammengefasst ermöglicht die Haptonomie schon sehr früh in der Schwangerschaft eine tiefe Kontaktaufnahme mit dem Kind im Mutterleib, nicht nur für die Mutter, sondern eben auch für den Vater. Das ungeborene Kind fühlt sich damit von Anfang an willkommen, gesehen, und bestärkt in seinem So-Sein, was einen unermesslichen Einfluss auf sein gesamtes Leben hat.

Wir erlebten zwei wunderschöne, angstfreie Schwangerschaften und Hausgeburten. Als unsere Töchter zur Welt kamen, waren sie uns Eltern schon so vertraut, als ob wir uns alle seit Ewigkeiten kennen würden.

Kathrin schrieb unsere Erfahrungen aus der Schwangerschaft und Hannas ersten Lebensjahren auf, woraus das Buch „Glückskinder“ entstand. Das Buch war ursprünglich nur für uns als Familienerinnerung gedacht. Mittlerweile haben es schon viele Menschen gelesen und sich mit Fragen an uns gewendet, was wir niemals erwartet hätte und was uns sehr freut.

Kathrin sagte einmal kurz nach der Veröffentlichung, wenn es vielleicht eine (werdende) Mutter liest und sich davon inspiriert fühlt, einen anderen Weg zu gehen, dann hat sich das Schreiben mehr als gelohnt.

Denn genau darum geht es uns bei diesem Herzens-Thema:

In einer Gesellschaft, in der Schwangerschaft und Geburt immer mehr technisiert werden, in der diese Themen mit so viel Ängsten und Traumatisierungen verbunden sind, möchten wir interessierten Menschen zeigen, dass es möglich ist, andere Wege zu gehen, und sie auf ihrem Weg begleiten.

Es ist möglich, zurück zu unserem Urvertrauen zu finden und dies an unsere Kinder weiterzugeben. Wir möchten Menschen dazu ermutigen, gegen den Strom zu schwimmen.

Wir sind überzeugt: der Lebensanfang – wie unsere Kinder empfangen werden und wie sie sich gebären, hat eine unglaubliche Bedeutung auf das gesamte Leben unserer Kinder und damit auf die ganze Welt. Das hört sich vielleicht übertrieben an, aber bei all dem, was gerade auf dieser Welt geschieht, kann dies gar nicht genug betont werden: Friedlichkeit beginnt im Mutterleib.

Quicklebendig – das sind wir 🙂

Ja, das ist Quicklebendig

Bzw. eine Momentaufnahme, wo wir gerade stehen. Wir sind in einem sich ständig verändernden Prozess und sehr gespannt darauf, wer und was uns in Zukunft berühren, bewegen, begeistern und begleiten wird und was daraus entsteht.

Die Arbeit an weiteren Projekten läuft gerade auf Hochtouren. Wir halten Euch auf dem Laufenden.

Wenn Ihr nun nach all dem Gelesenen eine Resonanz spürt, freuen wir uns sehr über jegliche Nachrichten, Fragen und Anregungen von Euch. Wir Menschen können nur gemeinsam – in Verbindung mit anderen Menschen – bestmöglich wachsen und uns entfalten. Wir brauchen Weggefährten, die mit uns in Resonanz gehen, die uns inspirieren, berühren, einladen, ermutigen, trösten oder auch mal bremsen und ehrlich Feedback geben. Wie schön, dass Ihr alle da seid mit Eurem So-Sein!

Quicklebendige Grüsse

Kathrin & Felix