Heiss und Knusprig: Spaghetti-Pesto-Gratin

Ein Vegi (Augen)Schmaus vom Allerfeinsten

Heiss und knusprig aus dem Ofen – dieses Spaghetti-Pesto-Gratin ist einfach in der Zubereitung und doppelt fein im Genuss! Die gekochten Vollwert-Spaghetti drehen wir mit der Gabel zu ein paar Nestern, geben eine Handvoll Cherry Tomaten, etwas Pesto mit Rahm und Dinkel-Streusel dazu und ab in den Ofen.

Gratins sind vielseitige Gerichte und eignen sich als Hauptspeisen und Beilagen. Gratinieren bedeutet (über)backen. Ein pikantes Gratin zusammen mit einem frischen Salat ist eine vollwertige Hauptmahlzeit, die sich auch noch hervorragend vorbereiten lässt.

Zum Gratinieren eignen sich Glas- oder Keramikformen, die hitzebeständig sein müssen. Denn gratiniert wird heiss. Nur so entstehen die leckere Kruste und der besonders intensive Geschmack.

Bild: Spaghetti für Spaghetti-Pesto-Gratin

Für die Spaghetti empfehle ich – wie könnte es anders sein: Daniels Dinkel Spaghetti.

Gemacht aus keimfähigem, frisch vermahlenem Dinkel, enthalten sie das ganze Korn mit all seinen Bestandteilen. Also auch den Keim mit seinem vitalstoffreichen Öl, welches für eine gesunde Ernährung und Verdauung unentbehrlich ist. 

Dinkel, oder auch Spelz genannt, entstammt aus der Gattung des Weizens und ist eng verwandt mit dem heutigen Weichweizen. Es ist eine der ältesten Getreidearten überhaupt. Die ältesten Funde stammen aus der Türkei aus dem 6. bis 5. Jahrtausend vor Christus.

Aufgrund des schlechten Rufes von Weizen geben heute viele Menschen Dinkel den Vorzug.

Dinkel unreif geerntet, bezeichnet man als Grünkern. Das unreife Getreide ist nicht lagerfähig, weshalb es gedarrt (erhitzt) wird. Grünkern ist damit nicht mehr keimfähig. In der Vollwertküche kann Grünkern für Suppen oder Bratlinge benutzt werden.

Die Dinkel-Streusel in unserem Rezept sind ohne Käse gemacht. Das Gratin ist damit fast frei von tierischem Eiweiss und somit für Menschen mit rheumatischen Beschwerden oder Hauterkrankungen bestens geeignet.

Unser Spaghetti-Pesto-Gratin lässt sich bestens vorbereiten. Und so wird’s gemacht:

Die Spaghetti Nester ca. acht Stunden im Voraus ofenfertig zubereiten und abgedeckt kühl stellen. Das Gratin in den kalten Ofen schieben und die Gratinier Zeit um ca. fünf Minuten verlängern.

Spaghetti-Pesto-Gratin

Ein Vegi (Augen)Schmaus vom Allerfeinsten
Vorbereitungszeit30 Min.
Zubereitungszeit15 Min.
Kategorie: Gratin, Hauptgericht
Land & Region: Italienisch
Portionen: 4
Kalorien: 1kcal
Autor: Quicklebendig - Felix Lösch

Zutaten

Spaghetti

  • 400 g Vollkorn-Spaghetti Daniels Dinkel Pasta
  • Olivenöl
  • Salz

Sauce

  • 25 g Butter
  • 2 EL Dinkel fein gemahlen
  • 200 ml Pasta-Kochwasser
  • 300 ml Vollrahm
  • 1 kleines Glas Pesto selbstgemacht z. B. Bärlauch, Basilikum, Rucola
  • Salz
  • Pfeffer

Dekoration

  • ca. 12 Cherry Tomaten

Streusel

  • 2 EL Crème frâiche
  • 2 EL Dinkel grob geschrotet
  • 2 EL Olivenöl

Zubereitung

Spaghetti

  • Kochwasser salzen, sobald es kocht. Spaghetti beigeben und all dente kochen.
  • 200 ml vom Kochwasser behalten.
  • Spaghetti abtropfen. Etwas Olivenöl unter die Spaghetti mengen.
  • Mit einer Gabel und einem Esslöffel die Spaghetti zu ca. 24 Nestern drehen und in eine gefettete Gratinform setzen.

Sauce

  • Butter in einer Pfanne warm werden lassen.
  • Dinkelmehl beigeben, unter Rühren dünsten.
  • Rahm und Pasta-Kochwasser dazu giessen, unter Rühren aufkochen, Hitze reduzieren.
  • Pesto beigeben und unterrühren.
  • Mit wenig Salz und Pfeffer würzen.
  • Sauce über die Spaghetti-Nester giessen.

Dekoration/Streusel

  • Cherry Tomaten quer halbieren und mit den Schnittflächen nach oben auf die Nester setzen.
  • Crème frâiche, Dinkelschrot und Olivenöl mit einer Gabel mischen, bis die Masse krümelig ist. Auf dem Gratin verteilen.

Gratinieren

  • Ca. 15 Minuten in der Mitte des auf 220°C vorgeheizten Ofens.

Anmerkung

Variation: Als Alternative für die Streusel kann auch ein geriebener Pecorino oder Parmesan verwendet werden. 
Die Kalorienangabe in diesem Rezept ist nicht real, da im Rahmen einer vitalstoffreichen Vollwerternährung keine Kalorien gezählt werden. Die Nahrung wird nicht nach ihrer Quantität (Kalorien) sondern nach ihrer Qualität (Vorhandensein biologischer Wirkstoffe, also Vitalstoffe) bewertet. Der Leitsatz von Prof. Kollath dazu lautet: "Lasst die Nahrung so natürlich wie möglich."