Randen-Rüebli Salat

Erfrischend anders und voll lecker.

Dieser Randen-Rüebli Salat ist eine kreative und leckere Variante, Randen roh zuzubereiten.

Randen (oder Rote Beete) zählen zu den ältesten Gemüsesorten überhaupt. Heute werden Randen als regionales Superfood wiederentdeckt, da jede Menge Vitalstoffe wie Eisen, Vitamin B1, B2 und B6, Vitamin C und Folsäure in ihnen stecken. Diese Vitalstoffe entfalten ihre Wirkung in unserem Körper am besten, wenn wir Randen roh, d.h. nicht über 42 °C erhitzt, essen. Mit ihrem hohen Gehalt an Eisen können Randen sogar helfen, Eisenmangel nachhaltig vorzubeugen.

Es gibt Stimmen, die vor dem Verzehr von rohen Randen warnen. Die enthaltene Oxalsäure würde die Aufnahme von Calcium hemmen und damit das Risiko von Harnsteinbildung erhöhen. Harnsteine bilden sich jedoch nicht vom Verzehr roher Randen, sondern durch industriell hoch verarbeitete Nahrung, die oft über Jahrzehnte gegessen wird ohne die gesundheitlichen Folgen für unseren Körper zu hinterfragen.

Meine Empfehlung ist auf unseren von der Natur gegebenen gesunden Appetit zu hören und Randen dann zu essen, wenn wir Lust darauf haben. In jedem Fall tun wir bei gelegentlichem Genuss eines Randen-Rüebli Salats unserer Gesundheit viel Gutes!

In meinen Rohkostkursen sind die Teilnehmenden immer wieder erstaunt, wie fein rohe Randen sind. 

Randen-Rüebli Salat

Erfrischend anders und voll lecker.
Zubereitungszeit20 Min.
Kategorie: Rohkost, Salat
Portionen: 4
Autor: Quicklebendig - Felix Lösch

Zutaten

  • 300 g Randen
  • 200 g Rüebli
  • 3 mittelgrosse Äpfel
  • 1 Zitrone
  • 4 EL Öl
  • 5 EL Sauerrahm
  • 100 g Haselnüsse fein gemahlen oder grob gehackt
  • Kräutersalz, Pfeffer, Kümmel oder Kreuzkümmel nach Geschmack

Zubereitung

  • Die Randen fein raffeln
  • Rüebli und Äpfel grob raffeln und sofort mit Saft der Zitrone vermischen
  • Öl und Sauerrahm mit einem Schneebesen verrühren
  • Anschliessend mit dem Gemüse, den Gewürzen und Haselnüssen vermischen
  • Pikant abschmecken und mit halbierten Haselnüssen garnieren

Anmerkung

Variation 1: Frühlingszwiebel fein hacken und unter den Salat mischen. 
Variation 2: Für die vegane Variante des Salates einfach Sauerrahm mit Cashew- oder Mandelmus ersetzen. 
Dieses Rezept enthält keine Kalorienangabe, da im Rahmen der vitalstoffreichen Vollwerternährung keine Kalorien gezählt werden, sondern die Nahrung nach ihrer Natürlichkeit bewertet wird. Der Leitsatz von Prof. Kollath dazu lautet: "Lasst die Nahrung so natürlich wie möglich."
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