Kamut-Dinkel Butterzopf

Der Duft eines frisch gebackenen Kamut-Dinkel Butterzopfes an einem Sonntagmorgen ist einfach unwiderstehlich. Genossen mit etwas Honig oder selbstgemachter Konfi lässt er jeden Brunch zum Highlight werden.

Seinen Ursprung hat der Butterzopf in Bern (Bärner Züpfe). Den vollmundigen Geschmack verdanken wir der Butter, die ihn auch lange frisch hält. Traditionell wird der Butterzopf mit Zopfmehl (Auszugsmehl) gebacken. Um den Zopf unserer Gesundheit zuträglich zu machen, mahlen wir unser Mehl aus keimfähigem Getreide frisch selbst. Denn nur so enthält der Zopf die Vitalstoffe, die unser Organismus zur Verarbeitung braucht. Unser Kamut-Dinkel Butterzopf ist damit eine gesunde Alternative zu einem herkömmlichen, aus vitalstoffarmem Auszugsmehl gebackenen Zopf.

Mit der Getreidekombination aus 70% Kamut und 30% Dinkel wird unser Butterzopf fast so hell wie ein konventioneller Zopf. Ganz besonders Zweiflern können wir so zeigen, dass gesunde Ernährung und Genuss kein Widerspruch ist ;-).

Die goldgelbe Farbe erhält er durch die Glasur mit Rahm oder Ei. Die Krume des Zopfs hat  eine faserige Struktur, da Kamut viel Gluten enthält und die Stränge beim Ausrollen gezogen werden.

Bild: Kamut-Dinkel Butterzopf Drucktest 1

Die im Rezept angegebene Gehzeit kann leicht verlängert werden. Wenn der Teig allerdings bei Raumtemperatur zu lange geht, kann er wieder zusammenfallen.

Dafür ein einfacher Trick: Mit dem Zeigefinger leicht in den Teig drücken. Wenn der Fingerabdruck bleibt, kann der Teig noch etwas gehen. Wenn der Fingerabdruck langsam bis fast in die Ursprungsposition wieder zurückgeht, ist der Teig bereit für die Weiterverarbeitung.

Wer die Gehzeit auf 8 -10 Stunden erhöhen möchte (wegen der besseren Verträglichkeit), sollte den Teig in den Kühlschrank stellen.

Bild: Kamut-Dinkel Butterzopf Drucktest 2

Und so wird unser Kamut-Dinkel Butterzopf richtig geflochten:

  • Zopfteig halbieren, zu zwei 70 cm langen Strängen rollen und auf einer glatten Arbeitsfläche kreuzförmig auslegen. Den senkrechten Strang nach oben legen.
  • Nun beide Enden des waagerechten Stranges auf die jeweils gegenüberliegende Seite legen.
  • Gleiches mit dem senkrecht verlaufenden Strang wiederholen.
  • Im Wechsel bis zum Ende der Stränge weiterflechten. Die Enden zusammendrücken und unten in den Zopf einarbeiten.

Wem diese Erklärung nicht anschaulich genug ist, empfehle ich dieses Video.

Kamut-Dinkel Butterzopf

Der Duft eines frisch gebackenen Kamut-Dinkel Butterzopfes an einem Sonntagmorgen ist einfach unwiderstehlich. Genossen mit etwas Honig oder selbstgemachter Konfi lässt er jeden Brunch zum Highlight werden.
Vorbereitungszeit2 Stdn. 30 Min.
Zubereitungszeit20 Min.
Arbeitszeit2 Stdn. 50 Min.
Kategorie: Brot, Zopf
Land & Region: Schweiz
Portionen: 4
Kalorien: 1kcal
Autor: Quicklebendig - Felix Lösch

Zutaten

  • 350 g Kamut/Khorasan direkt vor der Zubereitung sehr fein mahlen
  • 150 g Dinkel direkt vor der Zubereitung sehr fein mahlen
  • 300 ml Rahm-Wasser Gemisch 100 ml Rahm und 200 ml Wasser
  • 12 g Steinsalz
  • 30 g Honig
  • 80 g Butter geschmolzen
  • 22 g Hefe frisch
  • 3 EL Rahm zum Bestreichen

Zubereitung

  • Die Hefe im Wasser-Rahm Gemisch auflösen. Mehl, Butter, Salz und Honig in eine Schüssel geben und mit Wasser-Rahm Gemisch ca. 10 Minuten lang zu einem glatten Teig verkneten.
  • Den Teig luftdicht verschlossen 1.5 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen.
  • Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche 2 – 3 Mal falten und in 2 gleiche Stücke teilen. Die Stücke zu ca. 70 cm langen, leicht konischen Strängen formen und einen Zopf flechten.
  • Auf ein gut gefettetes Blech legen, mit Rahm bestreichen und weitere 30 Minuten gehen lassen.
  • Im auf 200°C vorgeheizten Ofen 25 - 35 Minuten goldbraun backen. Der Zopf ist fertig, wenn er beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingt.
  • Den Zopf auf einem Gitter auskühlen lassen.

Anmerkung

Die Kalorienangabe in diesem Rezept ist nicht real, da im Rahmen einer vitalstoffreichen Vollwerternährung keine Kalorien gezählt werden. Die Nahrung wird nicht nach ihrer Quantität (Kalorien) sondern nach ihrer Qualität (Vorhandensein biologischer Wirkstoffe, also Vitalstoffe) bewertet. Der Leitsatz von Prof. Kollath dazu lautet: "Lasst die Nahrung so natürlich wie möglich."