Gesundes Birchermüesli: Originalrezept & vegane Variationen

Bild: Gesundes Birchermüesli - Hafer-Emmer Bowl mit rohem Rahm
Bild: Geschichtetes Birchermüesli in Gläsern.
Bild: Gesundes Birchermüesli - Rezente Emmer Bowl mit gekeimtem Roggen
Bild: Gesundes Birchermüesli - Veganer Power Drink

In diesem Artikel erfährst Du (fast) ALLES über gesundes Birchermüesli.

Suchst Du das Originalrezept? Das gibt’s gleich im Kapitel 1.

Möchtest Du fundierte Hintergrundinfos, eine Schritt für Schritt Anleitung und hilfreiche Tipps, wie Du vollwertiges und damit gesundes Birchermüesli einfach und superlecker selbst zubereitest? All das findest Du ab Kapitel 2.

Brauchst Du vollwertige, vegane Variationen des Originalrezepts? Schau mal im Kapitel 9. Und viel Spass beim Geniessen!

Bild: vollwertiges, gesundes Birchermüesli
Bild: Portrait Felix Lösch - www.quicklebendig.ch

Über den Autor

Felix Lösch ist ärztlich geprüfter Gesundheitsberater GGB. Seit vielen Jahren begeistert er Menschen unabhängig von wirtschaftlichen Interessen für eine gesunde, genussvolle und vitalisierende Ernährung. Seine Ernährungstipps setzt er selbst Tag für Tag um, so dass er weiss, wie er Menschen bestmöglich unterstützen kann.

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Keine Zeit Dir fundiertes Wissen selbst zu erarbeiten?

Kein Problem: In diesem Birchermüeslikurs zeige ich Dir LIVE alles, was Du wissen musst.

Für Mutige geht’s hier los.

1. Vom Original-Birchermüesli zum vollwertigen Birchermüesli/ Frischkorngericht

Kennst Du das Gefühl, kurz nach dem Genuss eines Birchermüeslis schlapp und ohne Energie zu sein?
Dann liegt es vielleicht daran, dass Du kein vollwertiges Birchermüesli, sondern eins der vielen Imitationen gegessen hast.
Vollwertiges Birchermüesli ist nicht nur fruchtig, knackig und leicht, sondern dazu noch mega fein! Es ist schnell gemacht, gibt uns Energie für viele Stunden und vermeidet Heisshungerattacken.

„D`Spys“, wie der Erfinder Dr. Maximilian Bircher-Benner das Birchermüesli nannte, wurde im Originalrezept so gemacht:

    • Pro Person 8 g Haferflocken (ca. 1 EL) in 3 Esslöffel kaltem Wasser für 12 Stunden einweichen.
    • 1 Esslöffel Zitronensaft und 1 Esslöffel gezuckerte Kondensmilch untermischen, evtl. noch 1 – 2 Esslöffel Wasser hinzugeben (je nach Sorte der Äpfel).
    • 200 g Äpfel hineinreiben.
    • 1 Esslöffel geriebene Haselnüsse oder Mandeln über die angerichtete Speise streuen.

Es mag verwundern, dass ein Rohkost-Guru wie Bircher-Benner seinen Patienten Müesli mit gezuckerter Kondensmilch servierte. Doch würde er das mit dem heutigen Wissensstand auch noch tun?

Bild: Gesundes Birchermüesli - Portrait Dr. Bircher-Benner

Zu jener Zeit wurden durch die Kuhmilch (kranker Tiere) die Krankheiten Bang und Tuberkulose auf die Menschen übertragen. Um dies zu vermeiden, musste die Milch nicht nur erhitzt, sondern abgekocht werden. Die übliche Haltbarmachung war das Kondensieren unter Zugabe von Zucker. Die Schädlichkeit des Zuckers war vermutlich Dr. Bircher-Benner damals noch nicht bekannt.

Heute wird Birchermüesli aus hoch verarbeiteten Getreideflocken hergestellt und enthält eine Vielzahl von künstlichen Konservierungs- und Frischhaltestoffen und jede Menge Industriezucker. Dieser lässt uns nach einem kurzen High die Symptome von Unterzuckerung wie Müdigkeit, Kraftlosigkeit, Gereiztheit, Erschöpfung und Lustlosigkeit deutlich spüren.

Der deutsche Arzt und Ernährungsforscher Prof. Dr. Werner Kollath und der Ganzheitsarzt Dr. med. Max Otto Bruker entwickelten das Originalrezept im Rahmen der vitalstoffreichen Vollwerternährung weiter. Die beiden wohl wichtigsten Unterschiede zum Originalrezept sind die Herstellung der Getreideflocken/des Getreideschrots aus dem ganzen, keimfähigen Korn direkt vor der Verarbeitung und die Verwendung von rohem Rahm anstatt der gezuckerten Kondensmilch. Ich bin überzeugt, dass Dr. Bircher-Benner dies mit dem heutigen Wissen auch getan hätte. Kollath und Bruker bezeichneten ihre Kreation als Frischkorngericht (FKG) oder Frischkornbrei (FriKo), was einem vollwertigen Birchermüesli entspricht. Frischkorngericht oder Frischkornbrei klingt ein bisschen, naja… out of date? Wie wäre es mit Raw-Superfood-Bowl?

Bild: Gesundes Birchermüesli - Gekeimte Gerste mit Beeren und rohem Rahm

Eine Ernährung nach den Prinzipien der vitalstoffreichen Vollwerternährung bedeutet vereinfacht gesagt Nahrungsmittel so naturbelassen wie nur möglich zu verzehren. Je naturbelassener eine Mahlzeit ist, desto vitalstoffreicher und damit vollwertiger ist sie. Das gilt natürlich auch beim Müesli.

2. Warum ist ein vollwertiges Birchermüesli so gesund?

Rohes, keimfähiges, biologisch erzeugtes Vollkorngetreide ist echter regionaler Superfood, da es voller Vitalstoffe steckt. Es gibt kaum ein Lebensmittel, das auf derart kleiner Fläche so viel Vitamin B1 hat wie ein Getreidekorn. Die Vitamine des B-Komplexes und all die anderen Vitalstoffe wie Mineralstoffe, Spurenelemente, ungesättigte Fettsäuren, Enzyme, Aromastoffe und Faserstoffe befinden sich im rohen Getreide in natürlicher und ursprünglicher Form. Der Vitamin B-Komplex wird im Stoffwechsel benötigt, um eine Vielzahl von Prozessen reibungslos ablaufen zu lassen. Essen wir täglich mindestens drei Esslöffel rohes Getreide in Form eines vollwertigen Birchermüeslis, so erhält unser Organismus diese Vitalstoffe in bester Qualität.

Die Kombination von frischen Früchten und keimfähigem Getreide ist besonders wirkungsvoll, denn die Vitamine des B-Komplexes im Getreide unterstützen die Entfaltung der wasserlöslichen Vitamine der Früchte in unserem Organismus.

Auch binden die Quellstoffe und Kohlenhydrate des Getreides die Säuren der Früchte und machen sie damit gut verträglich.

3. Wie wird ein vollwertiges Birchermüesli/ Frischkorngericht gemacht?

Das Standardrezept, welches Dr. Bruker in Anlehnung an das Rezept von Prof. Kollath entwickelt hat, sieht so aus:

  1. Drei Esslöffel rohes, keimfähiges Getreide (z. B. Hafer, Dinkel, Roggen oder eine Mischung aus verschiedenen Getreidearten) werden mit einer Kaffee- oder Getreidemühle grob geschrotet. Drei Esslöffel sind ca. 50 g Getreide.
  2. Das geschrotete Getreide wird mit etwas kaltem Leitungswasser (nur so viel Wasser verwenden, dass das Getreide gerade bedeckt ist) zu einem Brei angerührt und bei Zimmertemperatur ca. 5 bis 12 Stunden stehen gelassen (nicht im Kühlschrank).
  3. Nach der Einweichzeit werden klein geschnittene Früchte der Saison, etwas frisch gepresster Zitronensaft, ein Esslöffel Rahm und ein paar geriebene Nüsse ergänzt. Wenn möglich wird ein geriebener Apfel unter das eingeweichte Getreide gerührt, um das Ganze “luftig” zu machen.

4. Wichtiges über Getreide

Für ein vollwertiges Birchermüesli verwenden wir immer nicht erhitztes, keimfähiges (und damit vollwertiges), möglichst biologisch erzeugtes Getreide. Nur wenn die Getreidekörner keimfähig sind, d.h. bei der Ernte und beim Entspelzen nicht beschädigt wurden, enthalten sie die volle Bandbreite an Vitalstoffen.

Manchmal werden Getreidekörner bei zu hohen Temperaturen getrocknet. Dabei verlieren sie besonders Vitamin B1 und Enzyme. Daher mache ich bei allen Getreidearten regelmässig die Keimprobe (mehr dazu im nächsten Kapitel).

Es gibt viele unterschiedliche Getreidearten wie Weizen, Dinkel, Roggen, Triticale, Hafer, Gerste, Emmer, Einkorn, Hartweizen, Kamut, Hirse und Reis. Auch glutenfreie Pseudogetreide wie Amaranth, Buchweizen und Quinoa können verwendet werden. Ich empfehle jedoch regionales Getreide zu bevorzugen, um Transportwege gering zu halten.

Die Getreidearten können wir einzeln oder auch gemischt benutzen. Dabei gibt es spannende geschmackliche Nuancen. Viel Spass beim Ausprobieren!

Bild: Gesundes Birchermüesli - verschiedene Getreidesorten

Achtung! Keine gekauften, fertig abgepackten Getreideflocken oder Schrot verwenden. Diese sind immer erhitzt, damit zwar über lange Zeit haltbar und lagerfähig, jedoch nicht mehr vollwertig, da viele Vitalstoffe fehlen. Vitalstoffe, die unser Organismus dringend für die rückstandslose Verarbeitung der Nahrung benötigt.

Und einfach, dass ich es noch gesagt habe: sämtliche Müeslimischungen, auch aus dem Bioladen, sind nicht vollwertig und können unserem Körper nie die hier beschriebenen gesundheitlichen Vorteile liefern.

5. Varianten der Zubereitung

Die rohen, keimfähigen Getreidekörner können wir flocken, grob oder fein schroten oder keimen.

Bild: Gesundes Birchermüesli - Frisch gemahlene Haferflocken
  1. Schnelle Variante – Flocken:

Beim Flocken werden die ganzen Getreidekörner in einer Flockenquetsche oder auch Kornquetsche zu Flocken gequetscht. Nehmen wir Haferkörner, entstehen daraus die bekannten Haferflocken. Wir können aber auch andere Getreidearten flocken. Getreidekörner, die mit einem Flocker gequetscht wurden, sind weicher als Schrot aus einer Getreidemühle, da die Schale der Flocken gestaucht worden ist. Die Flocken quellen schnell auf, weil sie die Flüssigkeit gut aufnehmen und ergeben einen Brei. Am besten eignen sich dafür Hafer und Buchweizen, da diese relativ weich sind.

  1. Über Nacht Variante – Schroten:

Beim Schroten wird das Getreide in einer Getreidemühle oder Kaffeemühle zwischen zwei Mahlsteinen oder in einem Stahlmahlwerk grob zerrieben (beim mahlen wird es fein zerrrieben). Das Korn zerfällt in seine Bestandteile Schale und Mehlkörper. Falls wir keine Getreidemühle besitzen, können wir das Getreide auch in einem Mixer zerkleinern. Das Getreide wird am Abend geschrotet und über Nacht knapp mit Wasser bedeckt eingeweicht.

Frage

Warum sollten wir die geschrotete Körnermischung über Nacht einweichen?

Antwort

Das Einweichen lässt die Körner weicher werden. Sie sind dadurch leichter zu kauen, was für viele Menschen heute ein wichtiger Aspekt ist.

Ausserdem werden beim Einweichen Enzyme aktiv ähnlich wie beim Keimen von Sprossen (siehe unten). Ein Fermentationsprozess beginnt. Sogenannte Antinährstoffe wie Phytinsäure und Lektine, welche die Nährstoffaufnahme beeinträchtigen, werden abgebaut. Unser Körper kann dadurch die Nahrung leichter verdauen.

  1. Zwei bis drei Tage Variante – Keimen:

Wird Getreide über mehrere Stunden eingeweicht, so fängt der Keim an zu spriessen (ähnlicher Effekt wie bei einem langen Regen auf dem Feld). Das Keimen von Getreidekörnern hat eine Vielzahl von gesundheitsfördernden Effekten. Mit dem Gehalt an biologischen Wirkstoffen übertreffen gekeimte Getreidekörner sogar die ursprünglichen Samenkörner. Denn viele Vitamine und Enzyme werden erst während des Keimvorgangs gebildet oder aktiviert. Gekeimte Getreidekörner sind also wahre Kraftpakete mit einer Fülle an Vitalstoffen. 

Um die Keimfähigkeit unseres gekauften Getreides zu überprüfen, ist die Keimprobe wichtig. Nur wenn das Getreide zu mindestens 95% keimt, ist die Vollwertigkeit gewährleistet (95% ist das Mass, welches Prof. Kollath vorgegeben hat, ich bin mit ca. 80% zufrieden).

Zum Keimen von Getreidekörnern eignen sich sogenannte Keimgläser (Glas mit Siebdeckel). Es genügt auch ein Honigglas und ein kleines Sieb. Darin können wir nicht nur Getreidekeimlinge, sondern auch Sprossen aus Hülsenfrüchten ziehen. Wichtig ist, die Getreidearten separat zu keimen, da die Keimzeiten der verschiedenen Getreidearten variieren.

Vorgehen für 1 Portion:

  1. Tag 1, abends: Drei Esslöffel rohes, keimfähiges Getreide in ein Glas geben. Dieses mit Leitungswasser ganz auffüllen. Das Glas bei Raumtemperatur stehen lassen.

  2. Tag 2, morgens: Wasser abgiessen und Keimgut spülen. Einfach und schnell geht das Spülen, wenn das Glas erneut mit Wasser gefüllt und dann wieder abgegossen wird. Wasser nachher gut abtropfen lassen. Das feuchte Getreide tagsüber wieder bei Raumtemperatur stehen lassen (nicht in die direkte Sonne stellen, da das Getreide sonst austrocknet). Tipp: Ein Honigglas hat denselben Umfang wie ein kleines Sieb. Wird das Sieb verkehrt auf das Glas gesetzt, kann das Wasser einfach abgegossen werden.

  3. Tag 2, abends: Den Spülvorgang wiederholen. Je nach Keimgut ist bereits ersichtlich, wie der Keim zu spriessen beginnt.

  4. Spülvorgang je nach Keimgut 1 – 2 weitere Tage morgens und abends wiederholen.

Das gekeimte Getreide ist innerhalb von 2 – 4 Tagen für den Verzehr bereit. Das Volumen des Keimgutes wird während der Keimzeit je nach der Sorte des Keimgutes um das zwei- bis vierfache zunehmen.

Für die ersten Erfahrungen empfehle ich Roggen oder Weizen zu verwenden. Beide Getreidearten keimen relativ schnell und einfach. Oft reichen zwei Tage aus. Es empfiehlt sich keine zu grosse Menge zu keimen (nicht mehr als 200 g). Liegen die Getreidekörner zu dicht aufeinander, können sie anfangen zu schimmeln, was auch abhängig von der Raumtemperatur ist. Es ist normal, dass das keimende Getreide einen leicht säuerlichen Eigengeruch entwickelt. Sollte dieser allerdings stechend oder sonst unangenehm sein, kompostieren wir die Körner und beginnen von vorn. Wenn das Getreide schlecht oder gar nicht keimt, verwenden wir es nur noch zum backen, aber nicht mehr für das Müesli. Haben wir eine zu grosse Menge an Getreide gekeimt, können wir den Rest einfach in den Kühlschrank stellen. Die niedrigen Temperaturen verlangsamen den Keimprozess.

Hier noch einige Besonderheiten zu den einzelnen Getreidesorten:

  • Hafer – ist schwierig zu keimen, da Hafer keine Staunässe verträgt. Am besten funktioniert es, wenn wir ein feuchtes Geschirrtuch auf ein Ofengitter legen, eine dünne Schicht Hafer darauf verteilen und mit einem zweiten feuchten Geschirrtuch bedecken. Die Geschirrtücher mit einer Blumenspritze feucht halten. Nach 2 – 3 Tagen beginnen kleine Spriesslinge zu wachsen. Wichtig ist Nackthafer zu verwenden, da gewöhnlicher Hafer beim entspelzen oft beschädigt wird und damit nicht mehr keimfähig ist.
  • Gerste – genau wie beim Hafer unbedingt Nacktgerste benutzen. Nicht länger als 2 bis max. 3 Tage keimen, da Nacktgerste leicht schimmelt. Die oft angepriesene Rollgerste ist nicht keimfähig und somit minderwertig.
  • Buchweizen und Quinoa nur kurz (ca. 30 min) einweichen. Die Körner weichen sonst auf und werden zu einem Brei.

Die verschiedenen Getreidezubereitungen können nun mit frischen, möglichst regionalen/saisonalen Früchten, rohen Nüssen und rohem Rahm verfeinert werden.

6. Was brauchen wir für den Anfang?

Keimfähiges Getreide kann in lokalen Bioläden bezogen oder online bestellt werden (bitte unbedingt die Keimprobe durchführen). Ich habe mit diesem Lieferanten sehr gute Erfahrungen gemacht.

Biologische, regionale und saisonale Früchte kaufen wir am besten auf Wochenmärkten oder in kleinen Bioläden. Nach meiner Erfahrung ist der Geschmack der Früchte von Märkten oder kleinen Bioläden um einiges besser als bei den Früchten der Grossverteiler. Das Gleiche gilt übrigens auch für Gemüse.

Nüsse in Rohkostqualität finden wir ebenfalls in Bioläden oder bei diversen Onlineshops.

Für den rohen Rahm empfehle ich Euch, einen Biobauern in Eurer Umgebung ausfindig zu machen. Bauern dürfen Milch und Rahm laut Gesetz unpasteurisiert abgeben, wenn sie den Käufer darauf hinweisen, die Milch oder den Rahm vor dem Verzehr abzukochen, was wir in eigener Verantwortung natürlich nicht tun. Ich habe bereits einige Biobauern gefunden, die mir ihren Rahm sehr gern in Rohkostqualität verkauft haben. Sie haben sich über die Wertschätzung gefreut.

Eine Alternative zu Frischrahm ist Mandelmus aus dem Bioladen oder wir benutzen veganen Rahm, den wir selber herstellen:

Veganer Rahm

Eine leckere vegane Alternative zu rohem Rahm.
Vorbereitungszeit30 Min.
Zubereitungszeit25 Min.
Kategorie: Rohkost
Portionen: 4
Autor: Quicklebendig - Felix Lösch

Zutaten

  • 150 g Cashewkerne oder Mandeln
  • 2 - 4 entsteinte Datteln
  • 150 ml Wasser
  • 2 EL Zitronensaft
  • 2 Msp. Vanillepulver
  • 1 - 2 EL Johannesbrotkernmehl

Zubereitung

  • Cashewkerne oder Mandeln und Datteln ca. 30 min in Wasser einweichen
  • Danach alle Zutaten bis auf das Wasser in einem Mixer pürieren
  • Wasser langsam dazugeben bis eine rahmähnliche Konsistenz entsteht
  • Ca. 20 Minuten im Kühlschrank abkühlen lassen

Für die ersten Versuche mit vollwertigem Birchermüesli genügt ein Mixer oder eine alte Kaffeemühle. Damit kann das Getreide grob geschrotet werden. Wenn wir auf den Geschmack gekommen sind, lohnt sich die Anschaffung einer Getreidemühle und/oder einer Flockenquetsche. Beide Geräte gibt es handbetrieben oder mit Motor. Es gibt auch elektrische Kombigeräte, bei denen eine Kornquetsche in einer Mühle integriert ist.

Für das Keimen lohnt sich die Anschaffung der Keimgläser, da diese nicht viel kosten und das Keimen deutlich vereinfachen.

7. Praktische Tipps

  • No goes
  • Getreidelagerung
  • Brat- oder Backlinge

No goes:
Oft höre ich von Leuten, die beim Experimentieren ihrer Kreativität freien Lauf lassen, jedoch bald darauf unter Unverträglichkeiten leiden. Diesbezüglich ein paar Hinweise:
Für unser vollwertiges Birchermüesli nehmen wir möglichst naturbelassene und frische Lebensmittel. Es gibt also bestimmte Lebensmittel, die wir in unserem Müesli (und auch sonst) besser meiden.

  • Getrocknete oder gekochte Früchte – können aufgrund der hohen Konzentration an (wenn auch natürlichem) Fruchtzucker zu Unverträglichkeiten führen. Sie gehören nicht in das Birchermüesli.
  • Jegliche Süssungsmittel, auch grosse Mengen Honig – können bei Menschen mit einem geschwächten Verdauungssystem ebenfalls Unverträglichkeiten verursachen. Das Müesli kann mit zusätzlichen Bananen, Beeren oder reifen Trauben süsser gemacht werden.
  • Joghurt oder Milch – das darin enthaltene tierische Eiweiss kann bestimmte Krankheiten verursachen. Der Anteil an tierischem Eiweiss ist im Rahm bedeutend geringer, weshalb wir diesen bevorzugen. Im rohen Rahm sind unzählige Vitalstoffe (vor allem fettlösliche Vitamine) enthalten, die wir unserem Körper auf diese Weise zur Verfügung stellen. Alternativ können wir dies mit rohen Nüssen oder Nussmus tun. Ich wechsle zwischen Rohrahm, veganem Rahm und Nussmus oder verzichte auf alles :-).

Die Lagerung für den Hausgebrauch erfolgt am besten in Papiertüten, Beuteln aus Baumwolle oder Leinen, Holz-, Stein-, Edelstahl- oder Glasbehälter. Die Verwendung von Plastik- und Kunststoffbehältern ist nicht zu empfehlen. Getreide muss atmen können. Wichtig ist auch, dass das Getreide hin und wieder bewegt wird, ein Gefäss z. B. drei Mal auf den Kopf und wieder zurück drehen.

Es passiert nicht oft, aber manchmal bleibt etwas Birchermüesli übrig. Im Kühlschrank ist es luftdicht verschlossen für 24 Stunden haltbar (Ausnahme: Hafer, der wird bitter). Wir können aus den Resten aber auch leckere Brat- oder Backlinge machen. Dafür einfach etwas frisch gemahlenes Mehl, einen Esslöffel Honig und Gewürze nach Lust und Laune in den Brei geben. Brei zu einem Teig kneten, Bratlinge daraus formen und mit wenig Öl oder Butter knusprig braten oder bei 180 - 200 °C für 20 – 30 Minuten im Ofen goldgelb backen.

8. Und was ist der Gewinn für uns?

Dieses gesunde Birchermüesli macht einen essentiellen Teil der vitalstoffreichen Vollwerternährung aus, denn es ist an Natürlichkeit und Frische kaum zu übertreffen. Gelingt es uns, diese Mahlzeit in unseren täglichen Speiseplan zu integrieren, egal ob zum Zmorge, am Mittag oder am Abend, werden die gesundheitlichen Vorteile bereits nach kurzer Zeit spürbar. Durch die lange Verweildauer des Vollkorngetreides im Magen hält uns diese Mahlzeit 4 bis 6 Stunden satt. So geben wir unserem Organismus genügend Pausenzeiten, um eine gesunde Verdauung zu ermöglichen.

Der hohe Gehalt an Vitalstoffen hilft Krankheiten, die durch Fehlernährung ausgelöst werden, nachhaltig vorzubeugen, bzw. bestehende Leiden zu lindern. Unsere Immunabwehr wird gestärkt und kann uns wirksam vor Infekten schützen. Eine gesunde Verdauung wird gefördert und Verstopfungen verschwinden.

Wir sind körperlich und mental leistungsfähiger und fühlen uns frisch, kraftvoll und tatkräftig – über Stunden. Ganz ohne teure Superfoods, die in langen Produktionsschritten hergestellt und vom anderen Ende der Welt zu uns transportiert werden.

Und das Beste – der Genuss! Es gibt kaum eine Mahlzeit, die so schnell, einfach und doch unendlich variationsreich zubereitet werden kann. Mega fein ist sie IMMER!

9. Rezepte gesundes Birchermüesli

• Schnelles Power Zmorge

Für Eilige hier eine „in 8 Minuten fertig“-Version eines vollwertigen Birchermüeslis. Blitzschnell gemacht, LECKER und voller natürlicher Kraftspender. 
Zubereitungszeit8 Min.
Kategorie: Birchermüesli, Frühstück, Rohkost
Portionen: 2
Autor: Quicklebendig - Felix Lösch

Zutaten

  • 100 g keimfähiger Nackthafer
  • ca. 100 ml Wasser
  • 1 – 2 reife Bananen je nach Gösse und Geschmack
  • 1 – 2 Esslöffel Zitronensaft
  • 1 Msp. Zimt
  • 2 – 3 Früchte der Saison, z. B. Äpfel, Birnen, Pfirsiche, Nektarinen, Kaki, Orangen, Trauben, etc.
  • ca. 30 g ganze Nüsse und/oder Ölsaaten, z. B. Haselnüsse, Baumnüsse, Mandeln, Kürbiskerne, Sesam, Sonnenblumenkerne oder Leinsamen
  • etwas geschlagener roher Rahm oder veganer Rahm

Zubereitung

  • Nackthafer frisch schroten oder flocken und in einer Schüssel knapp mit Wasser bedecken
  • Bananen mit Zitronensaft direkt in der Schüssel pürieren und unter das Getreide ziehen
  • Früchte grob schneiden und mit dem Zimt unter den Getreidebrei heben
  • Den Getreidebrei in Schalen oder Gläser zum servieren abfüllen
  • Mit etwas rohem oder veganem Rahm und ganzen Nüssen/Ölsaaten dekorieren

Anmerkung

Dieses Rezept enthält keine Kalorienangabe, da im Rahmen der vitalstoffreichen Vollwerternährung keine Kalorien gezählt werden, sondern die Nahrung nach ihrer Natürlichkeit bewertet wird. Der Leitsatz von Prof. Kollath dazu lautet: "Lasst die Nahrung so natürlich wie möglich."

• Kamut-Dinkel Bowl mit Macadamia Nüssen

Kamut und Dinkel sind eine ideale Getreidekombination für ein mega feines vollwertiges Birchermüesli. Die Macadamia Nüsse geben den Knack!
Vorbereitungszeit12 Stdn.
Zubereitungszeit15 Min.
Kategorie: Birchermüesli, Frühstück, Rohkost
Portionen: 2
Autor: Quicklebendig - Felix Lösch

Zutaten

  • 50 g keimfähiger Kamut
  • 50 g keimfähiger Dinkel
  • ca. 100 ml Wasser
  • 1 – 2 reife Bananen je nach Gösse
  • 1 – 2 Esslöffel Zitronensaft oder ½ Zitrone im Mixer zerkleinert
  • 1 Msp. Zimt gemahlen
  • 1 Msp. Ingwer frisch oder gemahlen
  • 1 Msp. Kardamom gemahlen (ist nicht jedermanns Geschmack)
  • 2 EL Leinöl
  • 1 Apfel
  • 2 – 3 weitere Früchte der Saison, z. B. Birnen, Pfirsiche, Nektarinen, Kaki, Orangen, Trauben, etc.
  • ca. 30 g Macadamia Nüsse wenn möglich in Rohkostqualität
  • 100 ml geschlagener roher Rahm oder veganer Rahm

Zubereitung

  • Am Vorabend: Getreide schroten, in eine Schüssel geben und im Wasser über Nacht (5 – 12 Stunden) bei Raumtemperatur einweichen, das Getreide dabei nur knapp mit Wasser bedecken
  • Am nächsten Morgen: Bananen mit Zitronensaft (evtl. etwas geriebener Zitronenschale), Zimt, Ingwer, ggf. Kardamom und Leinöl direkt in der Schüssel pürieren und unter das Getreide ziehen
  • Den Apfel raffeln und auch in den Getreidebrei mischen
  • Früchte fein schneiden und eine Hälfte unter den Getreidebrei heben
  • Den Getreidebrei in Schalen oder Gläser zum servieren abfüllen
  • Die restlichen Früchte darauf dekorieren
  • Rohen oder veganen Rahm auf die Früchte geben (auch ohne den Rahm ist es sehr fein)
  • Macadamia Nüsse klein hacken und über den Rahm/die Früchte streuen

Anmerkung

Dieses Rezept enthält keine Kalorienangabe, da im Rahmen der vitalstoffreichen Vollwerternährung keine Kalorien gezählt werden, sondern die Nahrung nach ihrer Natürlichkeit bewertet wird. Der Leitsatz von Prof. Kollath dazu lautet: "Lasst die Nahrung so natürlich wie möglich."

• Buchweizen-Beeren Bowl mit Pekannüssen

Beerig und erfrischend ist dieses vollwertige Birchermüesli der perfekte Start in den Tag. Genuss pur!
Zubereitungszeit15 Min.
Kategorie: Birchermüesli, Frühstück, Rohkost
Portionen: 2
Autor: Quicklebendig - Felix Lösch

Zutaten

  • 100 g keimfähiger Buchweizen
  • ca. 100 ml Wasser
  • 1 – 2 reife Bananen je nach Gösse
  • 1 – 2 Esslöffel Zitronensaft oder ½ Zitrone im Mixer zerkleinert
  • 2 Msp. Vanille gemahlen
  • 1 Apfel
  • 1 – 2 weitere Früchte der Saison, z. B. Pfirsiche, Nektarinen, Kaki, Orangen, Trauben, etc. (je nach Hunger)
  • Himbeeren, Blaubeeren und/oder Brombeeren
  • ca. 30 g Pekannüsse wenn möglich in Rohkostqualität
  • 100 ml geschlagener roher Rahm oder veganer Rahm

Zubereitung

  • Buchweizen frisch flocken und in einer Schüssel knapp mit Wasser bedecken
  • Bananen mit Zitronensaft (evtl. etwas Zitronenschale) und Vanille direkt in der Schüssel pürieren und unter das Getreide ziehen
  • Den Apfel raffeln und in den Getreidebrei mischen
  • Früchte fein schneiden, Pekannüsse klein hacken und unter den Getreidebrei heben
  • Den Getreidebrei in Schalen oder Gläser zum servieren abfüllen
  • Das Ganze mit reichlich Beeren und etwas rohem oder veganem Rahm dekorieren

Anmerkung

Dieses Rezept enthält keine Kalorienangabe, da im Rahmen der vitalstoffreichen Vollwerternährung keine Kalorien gezählt werden, sondern die Nahrung nach ihrer Natürlichkeit bewertet wird. Der Leitsatz von Prof. Kollath dazu lautet: "Lasst die Nahrung so natürlich wie möglich."

• Rezente Emmer Bowl mit gekeimtem Roggen

Eine rezente Variation des vollwertigen Birchermüeslis. Durch den gekeimten Roggen bekommt das Müesli eine herzhafte und würzige Note.
Vorbereitungszeit12 Stdn.
Zubereitungszeit15 Min.
Keimzeit2 d
Kategorie: Birchermüesli, Hauptgericht, Rohkost
Portionen: 2
Autor: Quicklebendig - Felix Lösch

Zutaten

  • 50 g keimfähiger Emmer
  • 50 g Roggen gekeimt
  • ca. 50 ml Wasser
  • 1 – 2 mittlere Rüebli geraffelt
  • etwas Zitronensaft
  • 1 Msp. Kräutersalz
  • 1 Msp. Pfeffer gemahlen
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 weitere Gemüse nach Geschmack, z. B. Tomaten, Gurken, Peperoni, Sellerie, Fenchel, Rettich, Broccoli, Kohlrabi
  • ca. 30 g Nüsse wenn möglich in Rohkostqualität (Haselnüsse, Baumnüsse und/oder Mandeln)
  • frische Kräuter nach Verfügbarkeit und Geschmack
  • 100 ml Sauerrahm/Creme fraîche oder 50 ml Nussmus

Zubereitung

  • 2 Tage vorher den Roggen keimen
  • Am Abend vor der Zubereitung: Emmer schroten, in eine Schüssel geben und im Wasser über Nacht (5 – 12 Stunden) bei Raumtemperatur einweichen, das Getreide dabei nur knapp mit Wasser bedecken
  • Am nächsten Morgen: Getreide kombinieren, Rüebli raffeln und mit ein wenig Zitronensaft unter das Getreide ziehen
  • 1 – 2 weitere Gemüse (nach Geschmack, Verfügbarkeit und Hunger) fein scheiden oder raffeln und mit Gewürzen ebenfalls untermischen
  • Mit Sauerrahm/Creme fraîche oder Nussmus und gehackten oder ganzen Nüssen dekorieren

Anmerkung

Dieses Rezept enthält keine Kalorienangabe, da im Rahmen der vitalstoffreichen Vollwerternährung keine Kalorien gezählt werden, sondern die Nahrung nach ihrer Natürlichkeit bewertet wird. Der Leitsatz von Prof. Kollath dazu lautet: "Lasst die Nahrung so natürlich wie möglich."

• Mango-Kokos Bowl mit Vanille

Für spezielle Anlässe darf es auch mal exotisch sein. Himmlisches vollwertiges Birchermüesli mit Mango und Kokos, abgeschmeckt mit einer Nuance Vanille. 
Zubereitungszeit15 Min.
Kategorie: Birchermüesli, Dessert, Frühstück, Rohkost
Portionen: 2
Autor: Quicklebendig - Felix Lösch

Zutaten

  • 50 g keimfähiger Hafer
  • 50 g keimfähiger Dinkel
  • ca. 100 ml Wasser
  • 2 reife Bananen je nach Grösse
  • 1 reife Mango geschält und entkernt
  • wenig Zitronensaft
  • 1 EL feine Kokosraspeln
  • 3 Msp. Vanille gemahlen
  • 1 Msp. Meer- oder Steinsalz

Zubereitung

  • Getreide frisch flocken und in einer Schüssel knapp mit Wasser bedecken
  • Bananen mit einer Hälfte der Mango, ein paar Tropfen Zitronensaft, Kokos, Vanille und Salz pürieren und zum Getreide geben
  • Andere Hälfte der Mango in Scheiben oder Stücke schneiden und das Müesli damit dekorieren

Anmerkung

Dieses Rezept enthält keine Kalorienangabe, da im Rahmen der vitalstoffreichen Vollwerternährung keine Kalorien gezählt werden, sondern die Nahrung nach ihrer Natürlichkeit bewertet wird. Der Leitsatz von Prof. Kollath dazu lautet: "Lasst die Nahrung so natürlich wie möglich."

• Schoko-Carob Bowl mit Mandelmus

Die Schoko – Carob Bowl ist mehr Dessert als Mahlzeit. Doch auch das ist eine Variation eines vollwertigen Birchermüeslis. So fein kann Gesundheit sein!
Zubereitungszeit10 Min.
Kategorie: Birchermüesli, Dessert, Frühstück, Rohkost
Portionen: 2
Autor: Quicklebendig - Felix Lösch

Zutaten

  • 100 g keimfähiger Hafer
  • 50 ml Wasser
  • 3 reife Bananen je nach Gösse
  • 1 – 2 EL Mandel- oder Haselnussmus
  • 1 EL Kakao oder Carob
  • 1 Msp. Vanille gemahlen
  • 1 Msp. Meer- oder Steinsalz
  • 1 EL Kakaonibs

Zubereitung

  • Hafer frisch flocken
  • Bananen mit einer Gabel pürieren
  • Mit dem Mandelmus und den Haferflocken verrühren
  • Kakao/Carob, Vanille und Salz darüber streuen und unterheben
  • Mit Kakaonibs dekorieren

Anmerkung

Dieses Rezept enthält keine Kalorienangabe, da im Rahmen der vitalstoffreichen Vollwerternährung keine Kalorien gezählt werden, sondern die Nahrung nach ihrer Natürlichkeit bewertet wird. Der Leitsatz von Prof. Kollath dazu lautet: "Lasst die Nahrung so natürlich wie möglich."

• Veganer Power Drink

Die trinkfertige Version eines vollwertigen Birchermüeslis. Ideal bei körperlichen Anstrengungen oder als Erfrischung an heissen Sommertagen!
Zubereitungszeit5 Min.
Kategorie: Birchermüesli, Getränke, Kleinigkeit, Rohkost
Portionen: 1
Autor: Quicklebendig - Felix Lösch

Zutaten

  • 50 g keimfähiger Hafer oder Einkorn
  • 2 Handvoll Himbeeren, Erdbeeren oder Beerenmischung frisch oder tiefgekühlt
  • 200 ml Wasser
  • 1 – 2 reife Bananen je nach Gösse
  • 2 EL Mandel- Cashew- oder Haselnussmus
  • 1 Msp. Vanille gemahlen

Zubereitung

  • Hafer im Mixer fein mahlen
  • Weitere Zutaten dazugeben und alles gut mixen

Anmerkung

Wir können die Beeren auch mit 1 – 2 Esslöffeln Kakaopulver oder Kakaonibs ersetzen. Fertig ist unser Schoggi-Smoothie! Für heisse Sommertage noch 2 – 3 Eiswürfel in den Mixer werfen :-). Den Drink in kleinen Schlucken langsam geniessen. 
Der Power Drink sollte nicht das tägliche Birchermüesli ersetzen, da das Kauen für eine optimale Verdauung wichtig ist. 
Dieses Rezept enthält keine Kalorienangabe, da im Rahmen der vitalstoffreichen Vollwerternährung keine Kalorien gezählt werden, sondern die Nahrung nach ihrer Natürlichkeit bewertet wird. Der Leitsatz von Prof. Kollath dazu lautet: "Lasst die Nahrung so natürlich wie möglich."
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